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Fahrraddiebstahl. Wer sein Fahrrad liebt…der schließt es ab!

Ob zu Sport- und Freizeitzwecken oder zur Bewältigung täglicher Wegstrecken zu Job, Uni oder Schule, egal ob Hollandrad, Mountainbike oder E-Bike: Das Zweirad ist eines der beliebtesten Fortbewegungsmittel - und bei Langfingern ein beliebtes Diebesgut. 2020 wurden laut Polizeilicher Kriminalstatistik 260.956 Fahrraddiebstähle verzeichnet. Eine sicherlich hohe Dunkelziffer muss hinzugerechnet werden. Dabei gibt es einige einfache Tipps, die man zum Schutz vor dem Diebstahl des Zweirades beherzigen kann.

Tipps gegen Fahrraddiebstahl:

Lassen Sie ihr Fahrrad codieren. Das erhöht die spätere Zuordnung und drückt den Hehlerpreis und damit die Attraktivität für Diebe.

Gestalten Sie das Fahrrad individuell. Je auffälliger ein Rad aussieht, desto seltener wird es gestohlen, da auch hier die Wiedererkennung ein viel zu hohes Entdeckungsrisiko für den potenziellen Dieb darstellt.

Wählen Sie gut beleuchtete und belebte Abstellplätze für Ihr Rad. Diebe fürchten stets einsehbare, belebte und beleuchtete Plätze, da das Entdeckungsrisiko hier hoch ist.

Sichern Sie Ihr Fahrrad immer und überall! Auch wer „nur kurz“ zum Bäcker, Kiosk oder in die Bücherei schauen möchte, sollte sein Rad sichern. Gelegenheitsdiebe haben sonst eine ideale und schnelle Möglichkeit an ein Fahrrad zu gelangen und der Eigentümer ein großes Risiko bestohlen zu werden.

Schließen Sie Ihr Rad nicht lediglich nur ab, sondern auch an. Beim Abschließen des Fahrrads ist auf eine gute Qualität des Schlosses zu achten. Zusätzlich haben stabile Schlösser, wie Bügelschlösser oder Panzerkabel generell eine abschreckende Wirkung, denn je besser und stabiler ein Schloss ist, desto länger dauert dessen Aufbruch und desto höher das Risiko für den Dieb entdeckt zu werden. Neben dem sicheren Abschließen gilt aber auch, das Fahrrad immer anzuschließen, da dieses sonst einfach mitsamt Schloss weggetragen werden kann.

Nutzen Sie geschlossene Räume und Clusterbildung. Ein zusätzliches Hindernis für Dieb stellt die Aufbewahrung in geschlossenen Räumen dar, wie etwa (abschließbaren) Kellern. Sollte hier keine Anschlussmöglichkeit für Zweiräder gegeben sein, können mehrere (z.B. von Familie, Freunden oder Nachbarn) zu Clustern zusammengeschlossen werden. Eine so schwere und unhandliche Konstruktion aneinander geketteter Fahrräder kann auch ein kräftiger Dieb nicht wegtragen.

Nutzen Sie unterschiedliche Stellplätze. Wählen Sie nicht immer den gleichen und gewohnten Stellplatz vor der Schule, Uni oder Arbeitsstelle für Ihr Zweirad. Man gibt Dieben so wertvoll Informationen darüber preis, wann und wo das Fahrrad für längere Zeit unbeobachtet steht – Zeit, die der Dieb nutzen kann.

Vielleicht benutzen Sie auch den Sattelbezug des WEISSEN RINGS (s. Bild) um sich selber an Schutzmaßnahmen zu erinnern und Diebe mit Ihrer Wachsamkeit abzuschrecken; unter weisser.ring.bonn@gmail.com sind noch einige kostenlos zu erhalten.

Quelle: WEISSER RING

Sattelbezug, Bild: Weisser Ring